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🤓🥳 wooohoooo! Happy to have finished my study beside skiing. Now the only thing i have to think about is to ski down the hill as fast as possible😉😄 #nowskiing #thenmaster #bachelorette #nomore🤯
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Adios Ushuaia!👋🏼🇦🇷 three weeks with ups and downs are over. Looking forward to get home and refuel before we get started for real 😈 #didntsee🐧 #trusttheprocess #focus #havingfun #dankechrigel #🐸💫
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Buenos dias🌄💫🇦🇷 #thankful #happy #aaandtired😄
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Let‘s go skiing again!🤩 Bye summer, hello ushuaia!❄️ #winter #stoeckliski
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Danke Skiclub Innertkirchen für die Einladung zur Autogrammstunde und weiterhin viel Spass an der Buschchilbi 🥳 #buschchilbi #skiclubinnertkirchen . . Übrigens... was für ein cooler Schwingerski von @stoeckli_1935 😲 #kurzschwung
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Sunrise skiing🌄🤤 i‘m happy to be back on my GS skis even though i have to get up so early for this!😴🌛 . 📸: @flo_grab #stelvio #skiing #wakeupat4am #trusttheprocess #focus

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  • Unbeschreibliche Emotionen

    Unbeschreibliche Emotionen

    Meine erste WM ist Geschichte. Was war das für eine unglaubliche Woche! Nun bin ich wieder zu Hause – mit einer top Platzierung und Karrierebestergebnis im Riesenslalom, einer Goldmedaille aus dem Team-Event und vielen positiven Erinnerungen, verbunden mit unbeschreiblichen Emotionen. Jetzt habe ich erst recht die Gewissheit, dass es sich zu kämpfen lohnt und man so viel erreichen kann, wenn man es sich zutraut. 

    Ich kehre auf die Pisten zurück mit einem gestärkten Selbstvertrauen aus gemeisterten schwierigen und herausfordernden Situationen, die es an dieser WM durchaus auch gab. Dass ich all das mit meiner Familie und Freunden teilen durfte, macht meine erste Weltmeisterschaft noch viel spezieller!

    Dank an alle, die mich immer so toll unterstützen.

  • Im Gespräch mit Andrea Ellenberger

    Wer deine Geschichte kennt, fragt natürlich als erstes nach deiner Gesundheit. Wie geht es dir und vor allem deinem Rücken heute?

    Danke, recht gut. Natürlich spüre ich nach grossen Belastungen meinen Rücken immer noch. Aber es ist kein Vergleich mehr zu den Schmerzen, die ich vor meiner Operation hatte. Zudem habe ich Tage, an denen ich völlig schmerzfrei bin. Das ist ein völlig neues Gefühl für mich. Aber ich möchte nicht mehr allzu viel darüber reden. Ich musste da durch und jetzt schaue ich vorwärts.

    Aber zeitweise konntest du ja wirklich kaum oder gar nicht mehr auf den Ski stehen. Hast du in all den Jahren nie ans Aufgeben gedacht?

    Es tönt eigenartig, aber tief in meinem Innern nicht. Bei jeder erneuten Verletzung habe ich gesagt: Diesmal versuche ich, mich nochmals zurück zu kämpfen. Beim nächsten Ereignis ist aber definitiv Schluss. So ging das jedes Mal wieder weiter. Ich war immer überzeugt, dass ich schnell fahren kann, wenn alles stimmt. Wirkliche Tiefschläge erlebte ich, als mein Trainer und enge Bezugsperson in einer Lawine ums Leben kam. Und vor und nach meiner Rückenoperation wusste ich nicht, ob ich je wieder würde Rennen fahren können. Für mich war jedoch klar, dass ich nochmals Vollgas gebe, falls es möglich würde. Und so ist es ja jetzt zum Glück.

    2016 bist du aus dem Kader von Swiss Ski gefallen. Das war sicher ein herber Rückschlag?

    Ich muss gestehen, dass dies ein eigentlicher Tiefpunkt war. Da wusste ich wirklich nicht mehr weiter. Es gab irgendwie keine Perspektiven mehr. In einem solchen Fall hilft auch der stärkste Wille allein nicht mehr weiter. Da ist man auf die Unterstützung seines Umfeldes angewiesen. Auf ein solches Team im Rücken kann ich zum großen Glück jederzeit zählen.

    Welches sind deine wichtigsten Bezugspersonen?

    Dazu gehören ganz klar mein Freund und Trainer Silvan Epp sowie meine Familie. Mein Vater Manfred und meine Mutter Margrit und auch mein Bruder Marco haben mich in der Vergangenheit immer bedingungslos unterstützt. Mein Vater hat in seiner Jugend den Karatesport wettkampfmässig betrieben. Meine Mutter war Leichtathletin. Deshalb haben meine Eltern immer viel Verständnis gehabt für meinen Sport und meinen Ehrgeiz. Und schliesslich waren sie es, die mir das Skifahren beigebracht haben. Meine Eltern haben mir auch gezeigt, dass es im Leben Biss und Durchhaltewillen braucht, wenn man ein Ziel erreichen will. Mein Lebenspartner Silvan Epp war viele Jahre lang mein Konditionstrainer. Nach dem Aus im Kader von Swiss Ski hat er mir zuliebe sein Pensum bei Swiss Ski reduziert und mich auch technisch betreut. Ihm verdanke ich enorm viel.

    Ist es nicht schwierig, ohne Unterstützung durch Swiss Ski seine Karriere fortzusetzen?

    Das ist definitiv so. Der Ausschluss aus dem Kader war wie gesagt ein wirklicher Knackpunkt in meiner Skikarriere. Da bin ich buchstäblich psychisch in ein Loch gefallen. Aber aufgeben wollte ich einfach nicht. Ich wollte nochmals beweisen, dass ich an der Spitze mithalten kann. Wir haben uns am Familientisch zusammengesetzt und beraten, wie es weitergehen könnte. Meine Eltern und mein Lebenspartner Silvan Epp haben mir zugesichert, mich weiterhin zu unterstützen. So haben wir einen Finanzplan gemacht und ein Team zusammengestellt.

    Wer gehört zu deinem Team?

    Es sind dies Personen, denen ich ebenfalls sehr viel verdanke, ohne die ich heute nicht da wäre, wo ich jetzt bin. Zum Team gehört natürlich Silvan Epp. Weiter dabei und unglaublich wertvoll für mich sind mein Physiotherapeut Mauro Bove, mein Sportarzt Patrick Meyer, mein Mentalcoach Urban Lutz, mein Vater Manfred sowie mein Skitrainer Alex Singenberger.

    Im Herbst 2018 kam das Aufgebot von Swiss Ski für den Weltcup. Nach wenigen Rennen warst du sogar für die WM in Are vom Februar 2019 qualifiziert. Damit konntest du nun wirklich nicht rechnen?

    Die Teilnahme an der WM in Are war nie ein Saisonziel und daher auch nicht wirklich präsent in meinen Gedanken. Realistisches Ziel war der Europacup. Dass es zu mehr gereicht hat, ist natürlich wunderbar. Ich habe wahrscheinlich nicht mehr allzu viele Chancen, um an die Weltspitze vorzustossen, deshalb muss ich eine Gelegenheit wie eine WM gezielt nutzen. Zusammen mit meinem Mentalcoach habe ich mich auch im Kopf darauf vorbereitet. Es soll der Wendepunkt werden auf dem Weg zurück.

    Die WM in Are war ein Traum. Aber, was dort passiert ist, übersteigt alle Erwartungen, oder nicht?

    Dass ich mit einer Goldmedaille von der WM heimkehre, fühlt sich immer noch beinahe unwirklich an. Ich durfte Teil dieses wundervollen Schweizer Teams sein. Das macht unglaublich Freude. Im Riesenslalom erreichte ich zwei Tage später einen Top-Ten-Platz. Darauf darf ich sicher ebenso stolz sein. Ich hatten ja nur wenige Vorbereitungsrennen. Aber ich habe immer an mich geglaubt, genauso wie mein Umfeld. Ich kann schnell fahren, wenn alles stimmt. Das habe ich immer gewusst und nun auch bewiesen. Das gibt mir unheimlich viel Kraft und Zuversicht für die Zukunft.

    Interview geführt von Paul Felber

     

  • Meine Story auf der Wirtschaftsplattform ROI Online

    Die Zentralschweizer Wirtschaftsplattform www.roi-online.ch hat einen Artikel über Sport-Sponsoring publiziert. Dabei wird aufgezeigt, dass ein Erfolg nie garantiert werden kann, es sich aber unter Umständen als Sponsor lohnt, Geduld und Vertrauen nicht zu verlieren. Der Redaktor der Plattform hat meine Karriere als Anlass für diese Story genommen. Das freut mich natürlich sehr und sicher auch meinen treuen Sponsor, die Frey+Cie Sicherheitstechnik AG.

    Hier der Link zum interessanten Artikel auf ROI Online:

    https://roi-online.ch/fokus/sport-sponsoring_braucht_vertrauen_und_geduld/

  • Bereite mich auf den WM Riesenslalom vor

    Bereite mich auf den WM Riesenslalom vor

    Nach einem Flug von Zürich nach Stockholm und einem Inlandflug nach Östersund ging es am Samstag per Bus weiter nach Are. Er war ein langer Reisetag von morgens 7 Uhr bis abends 18 Uhr. Bei der Ankunft war es in Nordschweden schon stockdunkle Nacht. Zum Glück war mein ganzes Gepäck dabei. Zu Beginn der WM gab es ja diesbezüglich einige Probleme.

    Die Landschaft hier ist tiefverschneit und typisch schwedisch, wie man sich das vorstellt. Are kenne ich bereits von früher. Zum Glück ist es momentan nicht so kalt. Am Sonntag war nämlich das Training für den Team-Event. Mir hat es ganz knapp nicht gereicht, mich zu qualifizieren. Aber als Ersatzfahrerin bin ich am Dienstag trotzdem dabei. Nun kann ich mich voll und ganz auf den Riesenslalom konzentrieren. Die Vorfreude auf das Rennen vom Donnerstag ist riesig. Die Stimmung im Team ist natürlich toll nach den Erfolgen von Wendy und Corinne. Davon lasse ich mich gerne anstecken.

  • WM in Schweden – jetzt geht’s los

    WM in Schweden – jetzt geht’s los

    Meine Koffer sind gepackt. Ganz oben mein Skidress für die Rennen. Morgen fliege ich nach Östersund und fahre dann weiter nach Are. Die Vorfreude ist riesig. Einmal an einem Grossanlass dabei zu sein, habe ich mir schon immer gewünscht. Rennen ist Rennen, könnte man meinen, aber eine WM ist halt schon speziell.

    Für den Riesenslalom bin ich bereits qualifiziert. Nun bin ich auch beim Team-Event dabei. Bei den Frauen ist Wendy Holdener gesetzt. Aline Danioth und ich machen den zweiten Startplatz untereinander aus. Eine von uns wird also das Rennen bestreiten, die andere ist als Ersatzfahrerin dabei. Am Sonntag und Montag finden die Trainings dazu statt. Dann wird sich zeigen, wer von uns beiden an diesem Tag die schnelleren Schwünge in den Schnee zaubert und am Dienstag dann beim Team-Event in der ersten Reihe steht. Rennbeginn ist um 16.15 Uhr. Daumen drücken für das Schweizer Team!

    Am Donnerstag um 14.15 Uhr kommt dann «mein» Rennen, der Riesenslalom. Natürlich habe ich ein Wunsch-Szenario im Kopf. Das verrate ich aber nicht. Oder doch, ein bisschen. Natürlich will ich mich für den zweiten Lauf qualifizieren, das ist an einer WM schon schwierig genug. Aber ein Top-15-Platz wäre richtig cool. Wenn alles klappt, kann ich schnell sein, das weiß ich. Also auch hier: Daumen drücken! Mein Papi, mein Mami,  mein Freund Silvan und mein Arzt Patrick Meyer werden vor Ort mitfiebern. Ich freue mich sehr, diesen tollen Moment mit ihnen teilen zu dürfen.

  • Bitte nicht kneifen

    Bitte nicht kneifen

    Eigentlich möchte ich aus dem Traum, den ich momentan durchlebe, gar nicht aufwachen. Vor zwei Jahren wusste ich nicht, ob ich je wieder rennmässig würde Ski fahren können. Die Wende kam im vergangenen Sommer. Auf eigene Faust und eigene Kosten habe ich 2018 ein Sommertraining in Argentinien absolviert und lieferte dort den Beweis, dass ich wieder auf höchstem Niveau mithalten kann.

    Dann erhielt ich überraschend das Aufgebot für den Weltcup Riesenslalom vom Oktober 2018 in Sölden. Es folgten Killington und Courchevel, wo ich nur knapp an der Qualifikation für den zweiten Lauf vorbeischrammte. Und dann Ende Jahr in Semmering die ersten Weltcup-Punkte. Was für ein tolles Gefühl nach so langer Absenz im Weltcup. Es sollte noch besser kommen. In Kronplatz vor zwei Wochen war ich als Elfte sogar nahe an den Top-Ten dran. Ein Traum wurde wahr. Weckt mich bitte nicht auf. Es wäre zu schön, wenn der Traum noch ein wenig weiterginge.

     
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